Vereinsgeschichte
 

Der jetzt existierende Wintersportverein Scheibe-Alsbach e.V. wurde am 06.07.1990 als Nachfolgeverein der BSG "Traktor" Scheibe-Alsbach gegründet. Viel länger jedoch ist die Geschichte in der Rennsteiggemeinde, denn im Protokollbuch des Turnvereins von Scheibe begannen die Eintragungen bereits im August 1861! (Einsicht im Archiv in Schwarzburg des LK Rudolstadt), so dass die Gründung des Turnvereins noch vor diesem Termin liegen muss.
Heute sind im Verein 218 aktive und passive Mitglieder in den Abteilungen Wintersport, Tischtennis und Popgymnastik organisiert.
Die Freunde des Wintersports, speziell die Biathleten, bilden mit 181 Mitgliedern die stärkste und bedeutendste Abteilung.
Gerade der Biathlonsport, der von bescheidenen Anfängen 1963 zur Blüte gedieh, verhalf Scheibe-Alsbach schließlich zum internationalen Ruhm. Die Biathlongemeinde ist Heimat des dreifachen Olympiasiegers Mark Kirchner, sowie mehrerer Weltmeister und leistet seit diesen vier Jahrzehnten eine beispielgebende Nachwuchsarbeit, die stets deutschlandweit Maßstäbe setzte.
Drei Olympiasiege, 14 Weltmeistertitel, 1 Jugendweltmeister, 1 Seniorenweltmeiser, 1 Europameister, zahlreiche Weltcupsiege sowie viele nationale Titel und Siege vom Schüler- bis zum Erwachsenenbereich bilden die beeindruckende Erfolgsbilanz des WSV Scheibe-Alsbach.
Nicht nur in der sportlichen Ausbildung sondern auch in der Organisation und Austragung regionaler und nationaler Wettkämpfe beweist der WSV mit seinen 50 aktiven Kampfrichtern seine professionelle Organisationsfähigkeit immer wieder aufs Neue.
Mit der sportlichen Entwicklung einher ging die ständige Vervollkommnung, Modernisierung und Erweiterung der Biathlonanlage "Am Rußtiegel". Diese Anlage zählt zu den größten und schönsten Nachwuchsanlagen in Deutschland.
Auch der soziale Aspekt findet bei den Mitgliedern des WSV gebührend Beachtung. Seit mehr als zwei Jahren gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem weltweiten Kinderhilfswerk "World Vision Deutschland e.V.". Dabei ist es uns gelungen, das Thema soweit zu sensibilisieren, dass es mit einem Notleidenden Jungen aus Afrika eine Patenschaft übernommen werden konnte.
Mit dieser erfolgreichen Entwicklung wurde die Meßlatte im WSV sehr hoch gelegt.